28.03.2007
Fokussieren - Restrukturieren - Wachsen

Die strategische Neuausrichtung von Valora wurde ab 2003 in Angriff genommen und lässt sich in drei Begriffen zusammenfassen: Fokussieren - Restrukturieren - Wachsen.
Sehr geehrte Aktionärin,
sehr geehrter Aktionär
Grundsätzlich ist der Wandel für jedes Unternehmen eine unveränderliche Tatsache, und auch für Valora ist «business as usual» keine Option. Die entscheidenden Impulse zur notwendigen Veränderung sind sowohl intern wie auch extern zu orten. Neue Kundenbedürfnisse, der hohe Wettbewerbsdruck, die Digitalisierung sowie der Abbau der, durch breite Diversifikation aufgebauten, Komplexität des Unternehmens beeinflussten die Repositionierung von Valora massgeblich im Geschäftsjahr 2006.
Die strategische Neuausrichtung von Valora wurde ab 2003 in Angriff genommen und lässt sich in drei Begriffen zusammenfassen: Fokussieren - Restrukturieren - Wachsen. Die Konzentration auf das Handelsgeschäft schärfte zugleich den Blick für jene Bereiche im Kerngeschäft, in denen wir erhebliche strukturelle, operative und marktbedingte Herausforderungen meistern mussten, um die Profitabilität nachhaltig zu steigern. Die daraus entstandene Notwendigkeit zur Restrukturierung wurde im letzten Jahr mit teilweise tiefgreifenden Verbesserungsmassnahmen intensiv umgesetzt. Erfolge wurden bereits im ersten Halbjahr sichtbar und werden nun weiter bestätigt. Mit dem Verkauf von Fotolabo und der Implementierung wichtiger Initiativen ist die wesentliche Restrukturierungsphase des Unternehmens abgeschlossen. Die strategische Veränderung von Valora geht nun in die dritte und entscheidende Etappe: profitables und nachhaltiges Wachstum erzielen.
Diese intensive und anspruchsvolle Zeit erforderte auch entsprechende Veränderungen im Management auf allen Stufen. In der Zwischenzeit hat sich auf der obersten Führungsebene eine Mannschaft gebildet, die sich an ersten Wachstumsimpulsen orientiert und künftige Stabilität für alle Mitarbeitenden und für das Unternehmen ermöglichen soll.
Mitten in diesem Veränderungsprozess wurde Valora im vergangenen Herbst von einem unverbindlichen Kaufangebot seitens HDS-Lagardère überrascht. Kurze Zeit später, genährt auch durch Börsenspekulationen, trieb der Aktienpreis in neue Höhe und verharrte anschliessend in einem relativ stabilen Rahmen. Dies sollte auch als Zeichen der Glaubwürdigkeit des Managements gedeutet werden. Eine Führungsequipe, die einhält, was sie verspricht und den eingeschlagenen Weg beharrlich fortsetzt, auch wenn solche überraschenden exogenen Ereignisse die gewünschte Konzentration auf das operative Geschäft erschweren.
Der Verwaltungsrat hat seine Position in Bezug auf Übernahmeinitiativen von Dritten nicht geändert: er fühlt sich allein dem heutigen Aktionär gegenüber verpflichtet. In diesem Sinne sieht er es weiterhin als sein primäres Ziel, die Geschäftsaktivitäten von Valora nachhaltig zu stärken und erfolgreich auszubauen.
Die Valora Gruppe steht vor grossen Herausforderungen. Ihre Geschäftsfelder befinden sich in gesättigten, teilweise rückläufigen Märkten und bedürfen einer zukunftsorientierten Ausrichtung. Gleichzeitig ist Valora mit einem sich verändernden Kundenverhalten konfrontiert. Ausserdem werden weitere Marktkonsolidierungen im kleinflächigen Einzelhandel und der Medienwelt erwartet. Die strategische Orientierung von Valora geht aber klar in Richtung Handel, mit Schwergewicht im kleinflächigen Einzelhandel an Hochfrequenzlagen. In diesem Kontext wird es entscheidend sein, aussagekräftige Auswertungen der Kundenbedürfnisse zu haben und dadurch unser Angebot marktgerecht zu aktualisieren.
Die Wachstumsstrategie von Valora verfolgt zwei Ansätze: Organisches Wachstum, einschliesslich geeigneter Akquisitionen, sowie die Einnahme einer aktiven Rolle innerhalb der zu erwartenden Konsolidierung in Europa. Das organische Wachstum bedeutet vor allem erhöhter Umsatz auf bestehender Fläche. Eine geografische Expansion wird aufgrund der natürlichen Marktsättigungsgrenzen ebenfalls angestrebt. Es sind dies jedoch Investitionen in Länder oder Wirtschaftsregionen, die eine hohe Affinität zu unserer eigenen Unternehmenskultur aufweisen. Voraussetzung bleibt aber die gesunde Basis des bestehenden Geschäfts und dessen nachhaltige Stärkung.
Im vergangenen Geschäftsjahr konnten grosse und ambitionierte Ziele erreicht werden. Die Fokussierung und die Restrukturierung des Kerngeschäftes in den letzten drei Jahren prägten die Geschäftsentwicklung und das Bild in der Öffentlichkeit. Die Valora Gruppe ist für die nächste Phase ihrer Unternehmensentwicklung gut vorbereitet. Wir kennen die Möglichkeiten und Risiken, wir haben ein starkes Management-Team und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verfügen über eine internationale Marktpräsenz und weisen auch für das Geschäftsjahr 2006 ein wieder wachsendes Betriebsergebnis aus. Der Leistungswille und die Integrität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dies ermöglicht, mein Dank und Respekt gebührt ihnen in besonderem Masse. Auch bei unseren Kundinnen und Kunden sowie unseren Geschäftspartnern möchte ich mich bedanken.
Die Erwartungen unserer Aktionäre und anderen Stakeholder sind unverändert: Die nachhaltige Leistungsfähigkeit im operativen Geschäft gewährleisten und uns konsequent an Ergebnissen orientieren. Dies kann nur bedeuten, unsere Aktivitäten weiterhin zu vereinfachen. Im Rahmen der Überarbeitung der Konzernstrategie hat der Verwaltungsrat beschlossen den Produktionsbereich Own Brands der Division Valora Trade zu veräussern. Dieser Verkauf stellt eine Fortführung der Fokussierung auf die Bereiche kleinflächiger Einzelhandel, Pressegrosshandel sowie Distribution von Markenartikeln dar.
Nach einer turbulenten Vergangenheit, nach Phasen der Akquisitionen und Devestitionen, möchten wir uns künftig vor allem in der zuverlässigen Umsetzung unserer angekündigten Strategie auszeichnen. Wir sind überzeugt, dass Valora sich nachhaltig mit weiteren Ergebnisverbesserungen entwickeln wird.
Der Verwaltungsrat stellt an der nächsten Generalversammlung den Antrag, den Aktionären auch in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von CHF 9.-- auszurichten.
Schliesslich danke ich Ihnen, liebe Aktionärin, lieber Aktionär, für das anhaltende Vertrauen, das Sie unserem Unternehmen entgegenbringen. Vertrauen ist ein wichtiges Kapital, das wir uns täglich neu verdienen müssen - und genau dies wollen wir auch tun.
Dr. Fritz Ammann
Präsident des Verwaltungsrates
sehr geehrter Aktionär
Grundsätzlich ist der Wandel für jedes Unternehmen eine unveränderliche Tatsache, und auch für Valora ist «business as usual» keine Option. Die entscheidenden Impulse zur notwendigen Veränderung sind sowohl intern wie auch extern zu orten. Neue Kundenbedürfnisse, der hohe Wettbewerbsdruck, die Digitalisierung sowie der Abbau der, durch breite Diversifikation aufgebauten, Komplexität des Unternehmens beeinflussten die Repositionierung von Valora massgeblich im Geschäftsjahr 2006.
Die strategische Neuausrichtung von Valora wurde ab 2003 in Angriff genommen und lässt sich in drei Begriffen zusammenfassen: Fokussieren - Restrukturieren - Wachsen. Die Konzentration auf das Handelsgeschäft schärfte zugleich den Blick für jene Bereiche im Kerngeschäft, in denen wir erhebliche strukturelle, operative und marktbedingte Herausforderungen meistern mussten, um die Profitabilität nachhaltig zu steigern. Die daraus entstandene Notwendigkeit zur Restrukturierung wurde im letzten Jahr mit teilweise tiefgreifenden Verbesserungsmassnahmen intensiv umgesetzt. Erfolge wurden bereits im ersten Halbjahr sichtbar und werden nun weiter bestätigt. Mit dem Verkauf von Fotolabo und der Implementierung wichtiger Initiativen ist die wesentliche Restrukturierungsphase des Unternehmens abgeschlossen. Die strategische Veränderung von Valora geht nun in die dritte und entscheidende Etappe: profitables und nachhaltiges Wachstum erzielen.
Diese intensive und anspruchsvolle Zeit erforderte auch entsprechende Veränderungen im Management auf allen Stufen. In der Zwischenzeit hat sich auf der obersten Führungsebene eine Mannschaft gebildet, die sich an ersten Wachstumsimpulsen orientiert und künftige Stabilität für alle Mitarbeitenden und für das Unternehmen ermöglichen soll.
Mitten in diesem Veränderungsprozess wurde Valora im vergangenen Herbst von einem unverbindlichen Kaufangebot seitens HDS-Lagardère überrascht. Kurze Zeit später, genährt auch durch Börsenspekulationen, trieb der Aktienpreis in neue Höhe und verharrte anschliessend in einem relativ stabilen Rahmen. Dies sollte auch als Zeichen der Glaubwürdigkeit des Managements gedeutet werden. Eine Führungsequipe, die einhält, was sie verspricht und den eingeschlagenen Weg beharrlich fortsetzt, auch wenn solche überraschenden exogenen Ereignisse die gewünschte Konzentration auf das operative Geschäft erschweren.
Der Verwaltungsrat hat seine Position in Bezug auf Übernahmeinitiativen von Dritten nicht geändert: er fühlt sich allein dem heutigen Aktionär gegenüber verpflichtet. In diesem Sinne sieht er es weiterhin als sein primäres Ziel, die Geschäftsaktivitäten von Valora nachhaltig zu stärken und erfolgreich auszubauen.
Die Valora Gruppe steht vor grossen Herausforderungen. Ihre Geschäftsfelder befinden sich in gesättigten, teilweise rückläufigen Märkten und bedürfen einer zukunftsorientierten Ausrichtung. Gleichzeitig ist Valora mit einem sich verändernden Kundenverhalten konfrontiert. Ausserdem werden weitere Marktkonsolidierungen im kleinflächigen Einzelhandel und der Medienwelt erwartet. Die strategische Orientierung von Valora geht aber klar in Richtung Handel, mit Schwergewicht im kleinflächigen Einzelhandel an Hochfrequenzlagen. In diesem Kontext wird es entscheidend sein, aussagekräftige Auswertungen der Kundenbedürfnisse zu haben und dadurch unser Angebot marktgerecht zu aktualisieren.
Die Wachstumsstrategie von Valora verfolgt zwei Ansätze: Organisches Wachstum, einschliesslich geeigneter Akquisitionen, sowie die Einnahme einer aktiven Rolle innerhalb der zu erwartenden Konsolidierung in Europa. Das organische Wachstum bedeutet vor allem erhöhter Umsatz auf bestehender Fläche. Eine geografische Expansion wird aufgrund der natürlichen Marktsättigungsgrenzen ebenfalls angestrebt. Es sind dies jedoch Investitionen in Länder oder Wirtschaftsregionen, die eine hohe Affinität zu unserer eigenen Unternehmenskultur aufweisen. Voraussetzung bleibt aber die gesunde Basis des bestehenden Geschäfts und dessen nachhaltige Stärkung.
Im vergangenen Geschäftsjahr konnten grosse und ambitionierte Ziele erreicht werden. Die Fokussierung und die Restrukturierung des Kerngeschäftes in den letzten drei Jahren prägten die Geschäftsentwicklung und das Bild in der Öffentlichkeit. Die Valora Gruppe ist für die nächste Phase ihrer Unternehmensentwicklung gut vorbereitet. Wir kennen die Möglichkeiten und Risiken, wir haben ein starkes Management-Team und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verfügen über eine internationale Marktpräsenz und weisen auch für das Geschäftsjahr 2006 ein wieder wachsendes Betriebsergebnis aus. Der Leistungswille und die Integrität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dies ermöglicht, mein Dank und Respekt gebührt ihnen in besonderem Masse. Auch bei unseren Kundinnen und Kunden sowie unseren Geschäftspartnern möchte ich mich bedanken.
Die Erwartungen unserer Aktionäre und anderen Stakeholder sind unverändert: Die nachhaltige Leistungsfähigkeit im operativen Geschäft gewährleisten und uns konsequent an Ergebnissen orientieren. Dies kann nur bedeuten, unsere Aktivitäten weiterhin zu vereinfachen. Im Rahmen der Überarbeitung der Konzernstrategie hat der Verwaltungsrat beschlossen den Produktionsbereich Own Brands der Division Valora Trade zu veräussern. Dieser Verkauf stellt eine Fortführung der Fokussierung auf die Bereiche kleinflächiger Einzelhandel, Pressegrosshandel sowie Distribution von Markenartikeln dar.
Nach einer turbulenten Vergangenheit, nach Phasen der Akquisitionen und Devestitionen, möchten wir uns künftig vor allem in der zuverlässigen Umsetzung unserer angekündigten Strategie auszeichnen. Wir sind überzeugt, dass Valora sich nachhaltig mit weiteren Ergebnisverbesserungen entwickeln wird.
Der Verwaltungsrat stellt an der nächsten Generalversammlung den Antrag, den Aktionären auch in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von CHF 9.-- auszurichten.
Schliesslich danke ich Ihnen, liebe Aktionärin, lieber Aktionär, für das anhaltende Vertrauen, das Sie unserem Unternehmen entgegenbringen. Vertrauen ist ein wichtiges Kapital, das wir uns täglich neu verdienen müssen - und genau dies wollen wir auch tun.
Dr. Fritz Ammann
Präsident des Verwaltungsrates




