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Valora: Umsetzung der Strategie „Valora for success“ schreitet voran

11.02.2009

  • Verbesserung der Anstellungsbedingungen nach Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrages (GAV)
  • Logistikumzug mit erfolgreicher Zwischenetappe
Verbesserung der Anstellungsbedingungen nach Abschluss eines GAV
Valora und Syna haben heute einen Gesamtarbeitsvertrag unterzeichnet. Der GAV tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2009 für alle Mitarbeitenden der Valora in der Schweiz in Kraft.
Mit der Einführung des GAV verbessert Valora verschiedene Aspekte bei den Anstellungsbedingungen für ihre Mitarbeitenden. So regelt der GAV folgende wichtige Themen:

  • verbindliche Mindestlöhne, abgestuft nach Ausbildungsgrad
  • Anspruch auf den 13. Monatslohn
  • 5 Ferienwochen für alle, 6 Wochen ab dem 50. Altersjahr
  • bezahlte Weiterbildungstage als Massnahme zur Aufwertung der Detailhandelsbranche
  • Anpassung der Wochenarbeitszeit
  • Erhöhung der Nachtzuschläge

Valora pflegte bereits seit einigen Jahren regelmässig Kontakte mit der Gewerkschaft Syna. Vor über einem Jahr haben sich beide Parteien zu Verhandlungen über den Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrages entschieden. An den Verhandlungsrunden waren auch die Personalkommissionen der Valora beteiligt.

Mit der Einführung des Gesamtarbeitsvertrages bekennt sich Valora klar zu einer aktiven Sozialpartnerschaft und festigt die sozialen Errungenschaften im Bereich der Arbeitsverhältnisse.

Logistikumzug mit erfolgreichen Zwischenetappen
Ende November eröffnete das neue Valora Logistikcenter in Egerkingen mit der ersten Warengruppe Getränke die Tore und vor zehn Tagen erfolgte der Umzug der Tabaklogistik. Die weiteren Schritte bei den bereits am neuen Standort integrierten Warengruppen sind die Ablösungen der Altsysteme und die entsprechende Einführung von zeitgemässen Kommissioniersystemen wie z.B. Pick by light, Pick by Voice mit Mehrkundenkommissionierung. Dadurch werden Effizienz und Qualität erheblich gesteigert.

Zeitgleich mit dem Tabakumzug wurden die beiden Aussenlogistikstandorte Oensingen und Aarburg in Egerkingen erfolgreich integriert. Zur zusätzlichen Optimierung wurden die Auslieferungsgebiete zwischen den Kopfstationen Schlieren, Zollikofen und Egerkingen angepasst, so dass neu ab Egerkingen die Touren für die Region Mittelland verarbeitet werden, was zu einer weiteren Zentralisierung und damit verbundener Leistungssteigerung der Logistik führt. Der ganze Umzug und die Umsetzungsphase verliefen reibungslos, ohne Störfälle gegenüber Kunden.

„Wir haben einen weiteren Meilenstein in diesem wichtigen Projekt erreicht. Die Mitarbeitenden in Egerkingen sind nach anfänglicher Skepsis begeistert über die neuen, vereinfachten Prozesse.“ so Thomas Vollmoeller, CEO.