01.03.2010
01.03.2010
Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen mit dem Sozialpartner Syna werden die Mindestlöhne für Mitarbeitende ohne Berufsausbildung und mit zweijähriger Ausbildung ab April 2010 um 100 Franken auf 3600 CHF, beziehungsweise 3700 CHF erhöht. Zudem werden Mitarbeitende, die nicht von der Mindestlohnanpassung profitieren und einen monatlichen Bruttolohn von bis zu CHF 4'200 haben, eine Lohnerhöhung von CHF 30 erhalten.
Mit dem Wechsel zum Beitragsprimat am 1. Januar 2010 sind alle Valora Mitarbeitenden in einem einheitlichen, zukunftsorientierten Vorsorgekonzept versichert, das auf dem Prinzip der Gleichbehandlung basiert. Für die deutliche Mehrheit der 6’500 Versicherten, vor allem Mitarbeitende im Verkauf, sind durch den Wechsel bessere Vorsorgeleistungen möglich. Sie erhalten neu mehr als das Versicherungsminimum gemäss BVG.
Gleichzeitig wird die Dauer der Mutterschaftsentschädigung künftig um 2 Wochen, von 14 auf 16 Wochen verlängert. Damit verbessert Valora die Anstellungsbedingungen für die weiblichen Angestellten, die über 80% der Belegschaft ausmachen. „Mit diesem grossen Massnahmenpaket begünstigt Valora bewusst Mitarbeitende mit Mindest- und Niedriglöhnen und setzt damit in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen ein Zeichen der Solidarität“, so Thomas Vollmoeller, CEO Valora.