Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit ist für Valora ein langfristiger Entwicklungsprozess

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie bildet den Rahmen für unser Handeln und zeigt auf, wie wir Verantwortung wahrnehmen. Sie definiert die Handlungsfelder, in denen wir aktiv sind, sowie die Schwerpunkte, auf die wir uns in unserer aktuellen Nachhaltigkeitsarbeit konzentrieren. Diese Schwerpunkte werden regelmässig überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

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Wesentlichkeitsanalyse

Die Grundlage unserer Nachhaltigkeitsstrategie

Um unsere Nachhaltigkeitsschwerpunkte festzulegen, führen wir in regelmässigen Abständen eine Wesentlichkeitsanalyse nach anerkannten Standards durch. Dabei analysieren wir systematisch die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft sowie die externen Entwicklungen, aus denen sich für Valora wirtschaftliche Chancen und Risiken ergeben. Auf dieser Grundlage definieren wir anschliessend unsere strategischen Schwerpunkte.

Im Bereich Klima stützt sich unsere Analyse zusätzlich auf unsere Emissionsbilanz aus dem Jahr 2022. Dies ermöglicht eine datenbasierte Priorisierung und eine gezielte Ausrichtung unserer Emissionsreduktionsmassnahmen auf jene Bereiche mit den grössten Auswirkungen und Risiken.

Unsere drei Handlungsfelder

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie strukturieren wir anhand der drei Handlungsfelder People, Planet und Products

Innerhalb dieser Handlungsfelder haben wir die sieben Schwerpunkte unserer aktuellen Nachhaltigkeitsstrategie definiert. Sie bündeln jene Themen, auf die wir uns derzeit besonders konzentrieren und zu denen wir konkrete Massnahmen umsetzen:

CO₂ Footprint-Analyse und Emissionsreduktionsziel

Um unsere Auswirkungen auf das Klima nachvollziehen und gezielt reduzieren zu können, erfassen wir regelmässig unseren CO₂-Fussabdruck

Dabei berücksichtigen wir sowohl direkte Emissionen aus den eigenen Geschäftsprozessen als auch indirekte Emissionen entlang unserer Wertschöpfungsketten, beispielsweise in der Produktion der von uns verkauften Produkte oder durch Transporte. Auf dieser Grundlage leiten wir unsere priorisierten Massnahmen ab und setzen uns ambitionierte Ziele, um unsere Treibhausgasemissionen zu reduzieren:

  • Bis 2025: 50 % Reduktion unserer Scope 1 und 2 Emissionen (bereits 2024 erreicht)
  • Bis 2030: 50 % Reduktion unserer Scope 3 Emissionen durch Eigenmarkenprodukte
  • Bis 2050: Net-Zero” Reduktion unserer Gesamtemissionen (Scope 1, 2 und 3) auf Netto-Null

Einen wichtigen ersten Meilenstein in der Reduktion unserer Scope 1 und Scope 2 Emissionen haben wir durch den Bezug von 100% erneuerbarem Strom bereits erreicht. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass vor allem die indirekten Emissionen entlang unserer Lieferketten eine langfristige Herausforderung darstellen. Zur Erreichung dieser Ziele entwickeln wir eine langfristige “Net-Zero-Roadmap". 

Was bedeuten die Scopes?

Die Einteilung von Treibhausgasemissionen entlang von Scope 1, 2 und 3 folgt dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol. Dabei bedeutet:

  • Scope 1: direkte Emissionen aus eigenen Quellen (z. B. Heizungen oder Fahrzeuge)
  • Scope 2: indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie wie Strom oder Fernwärme
  • Scope 3: weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, etwa aus Herstellung, Transport oder Entsorgung von Produkten.