Schwerpunkte
Unsere strategischen Schwerpunkte
Als führende Foodvenience-Anbieterin bewegen wir uns täglich im Spannungsfeld zwischen Verfügbarkeit, Qualität und der bewussten Nutzung von Ressourcen. Deshalb konzentrieren wir uns auf klare Schwerpunkte: Wir reduzieren Food Waste, senken Energieverbrauch und Emissionen, fördern umweltfreundlichere und faire Produkte, ermöglichen gesundheitsbewusste Entscheidungen und entwickeln nachhaltigere Verpackungslösungen. Entlang dieser Schwerpunkte setzen wir gezielte Massnahmen um.
Food Waste
Food Waste
Bedarfsgerechtes Angebot, Überschüsse weitergeben
Im Food-Bereich stehen wir vor der Herausforderung, Produkte mit kurzer Haltbarkeit wie Backwaren, durchgehend frisch und bis Ladenschluss in einem breiten Sortiment anbieten zu können, ohne Lebensmittelverluste zu generieren. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzen wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette gezielt an.
Das machen wir konkret
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Wir retten gemeinsam mit euch Lebensmittel über Too Good To Go.
Über die Food-Saving-App Too Good To Go bieten wir Lebensmittel zu einem reduzierten Preis an, die kurz vor Ablauf ihres Mindesthaltbarkeitsdatums stehen bzw. Frischeprodukte, die kurz vor Ladenschluss noch nicht abverkauft wurden. Allein im Jahr 2025 konnten so in der Schweiz, in Deutschland und in den Niederlanden rund 735’000 Überraschungspakete über mehr als 1’100 Verkaufsstellen gerettet werden.
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Wir vermeiden Überproduktion von Lebensmitteln.
Wir steuern Produktions-, Bestell- und Aufbackmengen bedarfsgerecht und auf Basis fundierter Prognosen, um Überschüsse von Anfang an zu vermeiden. Wir testen dabei u. a. auf Verkaufshistorien, Wetterprognosen, Feiertage oder lokale Ereignisse basierende Bestellplanungen .
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Wir bieten eine zweite Verkaufschance am Folgetag.
Ausgewählte Produkte bieten wir, je nach Haltbarkeit und Qualität, auch am nächsten Tag zu einem reduzierten Preis in unseren Verkaufsstellen an.
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Wir schliessen uns mit Branchenpartnern zusammen im Kampf gegen Food Waste.
Valora beteiligt sich in der Schweiz an der branchenübergreifenden Vereinbarung zur Reduktion von Food Waste. Diese Initiative, die zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) und weiteren Akteuren der Lebensmittelwirtschaft getragen wird, setzt sich zum Ziel, die vermeidbaren Lebensmittelverluste in der Schweiz bis 2030 gegenüber 2017 zu halbieren.
Energie
Energie
Erneuerbare Energie nutzen, effizient handeln und Emissionen senken
Der Energiebezug in unseren Verkaufsstellen und Produktionsstandorten macht einen grossen Teil der Emissionen aus, die wir unmittelbar beeinflussen können. Diese Emissionen wollen wir senken, indem wir den Einsatz erneuerbarer Energien konsequent ausbauen und unseren Energieverbrauch reduzieren.
Das machen wir konkret
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Wir erhöhen unsere Energieeffizienz.
Durch gezielte Massnahmen bei Beleuchtung, Kühlung, Geräten und durch Schulungen unserer Mitarbeitenden erhöhen wir unsere Energieeffizienz und bemühen uns, Stromverbräuche zu reduzieren.
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Wir setzen wir auf 100 % erneuerbare Stromquellen.
Beim Strombezug setzen wir auf 100 % erneuerbare Quellen durch Herkunftsnachweise in allen Geschäftsbereichen und Franchise-Standorten. Damit konnten wir unsereEmissionen aus Betrieb und Energie seit 2022 um über 50 % senken.
Faire und umweltfreundliche Produkte
Faire und umweltfreundlichere Produkte
Verantwortung übernehmen; vom Rohstoff bis ins Regal
Um verantwortungsbewusst mit Umwelt und Gesellschaft umzugehen, beziehen wir Produkte gezielt aus Quellen, die nachweislich soziale und ökologische und Standards erfüllen.
Das machen wir konkret
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Wir setzen gezielt auf zertifizierte Produkte.
Wir setzen gezielt auf Produkte mit anerkannten Sozial- und Umweltlabels, die faire Arbeitsbedingungen und verantwortungsvolle Produktionsstandards fördern. Beispielsweise ist unser Eigenmarken-Kaffee to-go zu 100 % Fairtrade- oder Rainforest Alliance-zertifiziert. Auch bei Heissgetränken to-go unserer Fremdmarken setzen wir bei Kaffee, Tee und Kakao auf anerkannte Zertifizierungen wie Fairtrade, Rainforest Alliance oder C.A.F.E. Practices.
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Wir erfüllen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten.
Wir führen eine jährliche Risikoanalyse unserer Lieferanten in Bezug auf die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten durch. Bei Rohstoffen oder Bezugsländern mit erhöhtem Risiko fordern wir zusätzliche Nachweise wie eine externe Bewertung, die Zertifizierung von Produkten mit Soziallabels oder eine Durchführung von Sozialaudits. Wo Handlungsbedarf besteht, stossen wir Korrekturmassnahmen an und verfolgen deren Umsetzung. Unsere Handelspartner verpflichten sich zur Einhaltung unseres Business Partner Code of Conducts, während unsere internen Anforderungen in unserem Valora Code of Conduct festgehalten sind. Weitere Details zu unserem Ansatz und Massnahmen im Bereich der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten sind in unserer Human Rights Policy veröffentlicht.
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Wir sind Gründungsmitglied für mehr Nachhaltigkeit in Kaffee und Kakaolieferketten.
Als Gründungsmitglied engagiert sich Valora aktiv in Brancheninitiativen, die nachhaltigen Anbau und verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken in Kaffee und Kakaolieferketten fördern.
Die SSCP (Swiss Sustainable Coffee Platform) vereint Akteure aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor und Forschung mit dem Ziel, Kaffee nachhaltiger zu produzieren und die Lebensbedingungen für Anbauende in den Herkunftsländern zu verbessern.
Die SWISSCO (Swiss Platform for Sustainable Cocoa) verfolgt diese Ziele zur Förderung sozialer und ökologischer Standards mit Fokus auf den Rohstoff Kakao. In beiden Organisationen beteiligen wir uns aktiv und bemühen uns um mehr Transparenz entlang unserer Lieferketten.
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Wir fördern nachhaltigen Kaffeeanbau.
Die SSCP (Swiss Sustainable Coffee Platform)vereint Akteure aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor und Forschung mit dem Ziel, Kaffee nachhaltiger zu produzieren und die Lebensbedingungen für Anbauende in den Herkunftsländern zu verbessern.
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Wir schaffen Transparenz in der Kakaolieferkette.
Die SWISSCO (Swiss Platform for Sustainable Cocoa) verfolgt diese Ziele zur Förderung sozialer und ökologischer Standards mit Fokus auf den Rohstoff Kakao. Wir beteiligen uns aktiv und bemühen uns um mehr Transparenz entlang unserer Lieferketten.
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Wir fördern pflanzliche Milchalternativen.
Wir erweitern die Anzahl unserer Verkaufsstellen mit einem Angebot an pflanzlichen Milchalternativen für Heissgetränke und sind im Prozess, unsere Kaffeemaschinen entsprechend umzurüsten.
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Wir reduzieren den CO₂-Fussabdruck unserer Produkte.
Bei der Entwicklung der Rezepte für unsere Sandwiches berechnen wir die CO₂-Emissionen für jedes Rezept und suchen nach potenziellen Alternativen, womit diese reduziert werden können.
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Wir machen Umweltauswirkungen transparent.
Wir bilden auf allen unseren Retail-Eigenmarkenprodukten den Eco-Score ab und machen damit die Umweltauswirkungen unserer Produkte für Kundinnen und Kunden transparent sichtbar.
Ernährungsbewusste Alternativen
Ernährungsbewusste Alternativen
Mehr Transparenz schaffen und pflanzenbasierte Angebote fördern.
Ein grosser Teil unserer Produkte wird unterwegs konsumiert. Umso wichtiger ist es, dass ausgewogene Alternativen leicht erkennbar sind, ein breites pflanzliches Angebot zur Verfügung steht und bestehende Produkte unter Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten weiterentwickelt werden.
Das machen wir konkret
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Wir fördern eine bewusstere Produkt-Wahl unterwegs.
Ein zentraler Meilenstein ist die Einführung des Nutri-Scores auf allen unseren Retail-Eigenmarkenprodukten. Er bietet eine einfache Orientierung und macht die Nährwertqualität auf einen Blick verständlich. Für unsere READY TO GO- und Convenience-Angebote in der Schweiz verfolgen wir das Ziel, den durchschnittlichen Nutri-Score schrittweise zu verbessern.
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Wir setzen auf mehr pflanzliche Auswahl bei Lebensmitteln.
Wir bauen unser pflanzenbasiertes Sortiment kontinuierlich aus und erweitern damit die Auswahl an gesunden und klimafreundlichen Produkten.
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Wir entwickeln ausgewogenere Produktalternativen.
Wir entwickeln Alternativprodukte mit einer ausgewogeneren Zusammensetzung; dazu gehören ernährungsbewusste Alternativen mit weniger Fett, wie die Ofenkartoffel als Alternative zu Pommes frites bei unserem Brand Frittenwerk, oder zuckerreduzierte Produkte wie der ok.– Mate Zero.
Ökologische Verpackung
Ökologische Verpackung
„Nachhaltige Verpackungen durch Reduktion, Recycling und verantwortungsvolle Beschaffung.»
Verpackungen sind im Foodvenience-Bereich unverzichtbar: Sie schützen Produkte, ermöglichen den Transport und verlängern die Haltbarkeit. Gleichzeitig werden sie oft nur kurz genutzt und schnell entsorgt. Das führt zu einem hohen Ressourcenverbrauch und stellt eine Herausforderung für Umwelt und Entsorgungssysteme dar.
Das machen wir konkret
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Wir reduzieren Verpackungsmaterial.
Unsere Verpackungsrichtlinie definiert klare Prinzipien für nachhaltigere Verpackungen. Bei Verpackungsänderungen prüfen wir, wie wir Material durch Redesign reduzieren, die Kreislauffähigkeit verbessern sowie die Materialien verantwortungsvoll beschaffen können. Ein Beispiel dafür ist die Umstellung der ok.– Nüsse von einer Hartkunststoffverpackung auf einen Beutel, durch die rund 90 % des Verpackungsgewichts und der -Emissionen eingespart werden konnten.
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Wir erhöhen den Recyclinganteil unserer Flaschen.
Wo immer möglich setzen wir auf Verpackungen aus recyceltem Kunststoff und erhöhen diesen Anteil schrittweise. Bereits heute bestehen alle PET-Getränkeflaschen unserer Eigenmarken zu mindestens 50 % aus rPET, viele davon sogar zu 100 %. Unser Ziel ist, mindestens 75 % rPET für alle unsere Eigenmarkengetränkeflaschen aus PET zu erreichen.
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Wir belohnen nachhaltige Becherwahl.
Wir fördern die Nutzung von Mehrwegbechern mit einem Bonussystem. Kundinnen und Kunden erhalten zum Beispiel einen Rabatt oder ein Grössen-Upgrade, wenn sie ein Heissgetränk im Mehrwegbecher beziehen. Ziel ist es, dadurch den Abfall und Ressourcenverbrauch durch Einwegverpackungen zu reduzieren.
Faire Arbeitsbedingungen
Faire Arbeitsbedingungen
«Die Mitarbeitenden treiben nicht nur die Umsetzung der Geschäftsstrategie voran, sondern repräsentieren Valora auch nach aussen – insbesondere in den Verkaufsstellen.»
Entsprechend wichtig ist die Personalzufriedenheit. Sie prägt neben der Motivation auch die Loyalität zum Unternehmen. Um die Zufriedenheit hochzuhalten, stellt Valora faire Arbeitsbedingungen sicher. Im Fokus der Personalabteilungen der einzelnen Geschäftsbereiche stehen Faktoren wie Arbeitszeiten, Pausenregelungen, Sozialleistungen, Arbeitsplatzsicherheit, Gesundheitsförderung, Diversität, Gleichstellung oder Löhne. Daneben sind faire Arbeitsbedingungen auch Aufgabe und Ziel aller Führungskräfte innerhalb des Valora Netzwerks.
Talente und Karriere
Talente und Karriere
«Die moderne Arbeitswelt befindet sich im permanenten Wandel, was von Valora und den Mitarbeitenden in ihrem Netzwerk Flexibilität und Anpassung verlangt.»
Gleichzeitig wirken sich neu erworbenes Wissen, frisch erlangte Fähigkeiten und zusätzliche Diplome positiv auf die Leistung, Motivation und Arbeitsmarktfähigkeit aus. Valora will ihren Mitarbeitenden, den Agenturbetreibenden und Franchisenehmenden sowie deren Angestellten attraktive Perspektiven bieten. Ein Umfeld, um sich zukunftsgerichtet weiterentwickeln zu können. Die Weiterbildungsaktivitäten werden in den verschiedenen Geschäftsbereichen von den HR-Abteilungen gemeinsam mit dem Operations Teams verantwortet.